Kauffrau / Kaufmann im Groß- und Außenhandel

Als Kauffmann und Kauffrau im Groß- und Außenhandel in Hamburg hat man es je nach Sparte des Unternehmens, mit einer Auswahl verschiedenster Waren zu tun, die eingekauft und verkauft werden. Typisch sind Handelsgüter aus den Bereichen Bau- und Betriebsstoffe und Betriebsstoffe. Auch fertige Güter wie Textilien, Möbel, Schmuck und Unterhaltungselektronik gehören zum typischen Handelsgut. Ein anderer signifikanter Bereich im Großhandel wie im Außenhandel ist der Warenumschlag mit Lebensmitteln.

In Hamburg werden diese Handelsgüter in großen Mengen national und international gehandelt, mit dem Ziel sie mit einem Gewinnaufschlag weiter zu verkaufen. Meist an Einzelhändler, oder andere Zwischenhändler. Auch weiter verarbeitende Betriebe sind typische Abnehmer im Großhandel. Nur selten werden Waren aus dem Groß- und Außenhandel direkt an den Endverbraucher verkauft.

Einsatzgebiete und Aufgaben als Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel

Finanz- und Betriebsbuchhaltung sind gängige Aufgabenbereiche von Groß- und Außenhandelskaufleuten. Oft sind sie eng in das Personalwesen eingebunden und kümmern sich um Personalentscheidungen und Gehaltsfragen. Sie organisieren Ausbildung und Weiterbildungsmaßnahmen im Betrieb. Außerdem gibt es noch spezielle Tätigkeitsfelder für die Fachrichtungen Außenhandel und Großhandel.

Außenhandel

Kaufleute im Fachbereich Außenhandel arbeiten in den Import und Exportabteilungen von Produktionsbetrieben. Dort koordinieren sie den Kauf und den Verkauf der Waren. Und achten dabei auf den Vergleich von Angeboten in Preis und Qualität. Sie stehen in engem Kontakt mit Herstellern, Lieferanten und sind Ansprechpartner für Kunden. Im Kundenkontakt beraten sie bei Kaufentscheidungen und bearbeiten beispielsweise Reklamationen.

Oft gehören zu ihren Aufgaben auch die Planung von Hausmessen oder Sonderverkaufsaktionen, sowie andere Verkaufsfördernde Maßnahmen.

Großhandel

Im Großhandel ist das Arbeitsbild des/der Groß- und Außenhandelskaufmann/frau geprägt von der Koordination des Warenflusses von Herstellern und Zwischenhändlern bis in den Einzelhandel. Sie nehmen Bestellungen auf, Planen Warenauslieferungen und Warenanlieferungen und beraten die Kunden. Sie müssen dabei schnell auf unterschiedliche Angebote reagieren, diese auswerten und vergleichen, um Gewinn-optimiert zu arbeiten.

Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel

Rechnerische Sicherheit und die Bereitschaft zum Umgang mit verschiedenen Fremdsprachen sind eine Grundvoraussetzung für die Arbeit als Kaufmann oder Kauffrau im Groß- und Außenhandel in Hamburg. Denn viele Unternehmen unterhalten grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, und die Kaufleute müssen mit den ausländischen Geschäftspartnern kommunizieren.

Die Ausbildung findet unter der Schirmherrschaft der IHK (Handelskammer) im dualen System statt. Das bedeutet die Ausbildung erfolgt im Betrieb und in der Berufsschule. Sie dauert in der Regel drei Jahre, wobei im dritten Ausbildungsjahr die Spezialisierung auf eine der beiden Fachrichtungen erfolgt. Außenhandel mit Schwerpunkt internationale Transportprozesse und Großhandel mit der Thematik von logistischen Prozessen zwischen Einkauf, Lagerung und Vertrieb.

Bei entsprechenden Leistungen kann die Ausbildung im Einvernehmen von Ausbilder und Auszubildenden verkürzt werden, und die Abschlussprüfung wird vorgezogen. Dazu müssen Azubi und Ausbilder einen Antrag bei der Kammer einreichen.

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