Berufsbild: Elektroniker / Elektronikerin in Hamburg

Die heutige Gesellschaft ist abhängig vom Strom. Diesen Satz hört man in den Medien immer wieder, doch wie viel Wahrheit darin steckt, merkt man, wenn man selber von einem Stromausfall betroffen ist. Wenn mitten in Hamburg der Zug einfach stehen bleibt, Ampeln an einer Kreuzung ausfallen oder die Kommunikationsnetze nicht funktionieren. Diese „Blackouts“ passieren in einem Jahr ca. 200.000 mal in Deutschland, können aber meist schnell behoben werden.

Damit das so bleibt, braucht man qualifizierte Fachkräfte. Das gilt vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum internationalen Industriekonzern. Bei einem Energieverbrauch von über 600.000 Gigawattstunden für Unternehmen und Privathaushalte gibt es einen breiten Markt für Elektroniker/innen. Besonders in Hamburg als Industriestandort und Metropolregion werden Fachkräfte im Bereich Elektronik benötigt.

Aufgaben Elektroniker/innen in Hamburg

Elektroniker/innen sind in Industrie und Handwerk tätig. Sie konzipieren, installieren, warten und reparieren elektronische Geräte und Systeme aller Art. Es gibt viele verschiedene Fachrichtungen, auf die sich ein/eine Elektroniker/in spezialisieren kann. Dazu gehören Betriebstechnik, Automatisierungstechnik, Energie-und Gebäudetechnik und Geräte- und Systemtechnik.

Je nach gewählter Spezialisierung arbeiten sie in unterschiedlichen Bereichen wie Elektroinstallation, Industrieproduktion oder Datenverarbeitung. Sie schulen Kunden und Kollegen in der Funktion und Handhabung elektronischer Geräte und Anlagen. Die Aufgaben sind vielfältig und die Spezialisierungen bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Während es Elektroniker in der Industrie typischerweise mit schwerem Gerät wie Flugzeugen, Fertigungsmaschinen oder Pipelines zu tun bekommen, geht es im Handwerk tendenziell eine Nummer kleiner zu. Aber nicht weniger vielfältig: In Wohnungen und Bürogebäuden kümmern sich Handwerks-Elektroniker verschiedener Fachrichtungen unter anderem um Blitzableiter, Datennetze, Unterhaltungssysteme oder Solaranlagen.

Ausbildung zum/zur Elektroniker/in in Hamburg

Wer sich zum Elektroniker/in ausbilden lassen möchte, braucht gute Mathematik und Physik Kenntnisse. Es gilt Formeln sicher anzuwenden und Messwerte zuverlässig zu interpretieren. Dazu kommt handwerkliches und technisches Verständnis. Auch logisches und visuelles Denkvermögen sind wichtig, um Systeme und Schaltpläne zu verstehen und zu durchschauen.

In der Elektroniker-Ausbildung gibt es verschiedene Spezialisierungsrichtungen: Betriebstechnik, Geräte und Systeme, Automatisierungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik, Informations- und Telekommunikationstechnik, Maschinen und Antriebstechnik, luftfahrttechnische Systeme sowie Gebäude- und Infrastruktursysteme. Alle genannten Elektroniker-Ausbildungen sind anerkannt nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG), dauern dreieinhalb Jahre und sind im ersten Lehrjahr identisch; danach beginnt die jeweilige Spezialisierung.

Sie sind Elektroniker/in oder haben Fragen zu diesem „spannenden“ Berufsbild?

Wir von Ludwig & Pählke beraten Sie gerne zu Themen rund um das Berufsbild in Rahmen unserer Betreuung als Personaldienstleister. Nehmen Sie Kontakt auf, wir freuen uns auf Sie.